People of Color

“ist eine Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismuserfahrung, die nicht als weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich auch selbst nicht so definieren. PoC sind nicht unbedingt Teil der afrikanischen Diaspora, ursprünglich ist der Begriff u.a. zur Solidarisierung mit Schwarzen Menschen entstanden. Schwarz und weiß sind dabei politische Begriffe. Es geht nicht um Hautfarben, sondern um die Benennung von Rassismus und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft. Inzwischen wird häufiger von BPoC (Black and People of Color) gesprochen, um Schwarze Menschen ausdrücklich einzuschliessen. Etwas seltener kommt hierzulande die Erweiterung BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) vor, die explizit auch indigene Menschen mit einbezieht. Singular: Person of Color”.
(Quelle: Glossar der Neuen Deutschen Medienmacher)

In der Jugendbildungsstätte wird dieser Begriff insbesondere thematisiert im Basisthema:

Deutschland Schwarz-Weiß

"Es gibt keine Rassen,  aber es gibt Rassismus. Schwarz und Weiß sind eine Erfindung, aber Schwarz und Weiß bleiben dabei nicht bedeutungslos."  Anton Wilhelm Amo, Gustav Sabac el Cher, Fasia Jansen, Miriam Goldschmidt, Audre Lorde, May Ayim. Bedeutende Namen [...]

Deutschland Schwarz-Weiß2021-04-14T14:18:57+02:00